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Der Exodus des Mittelstandes

Eine weitere Gruppe in Deutschland, die Bevölkerungsstärkste der Arbeitenden, der des Mittelstandes, tritt den Weg der Armut an und dies schon zu lange ohne aufzubegehren.

Es sieht so aus in Deutschland, dass nach dem man den Kleinverdienern, Rentnern und Arbeitslosen nichts mehr nehmen kann, diese Regierung, wie die, die vorher die Grundlagen dafür legten, nun den Mittelstand vernichten will.

Mit einer Politik der Mächtigen in Deutschland, wurde die Steuer und Abgabenlast dieser Gehaltsgruppe so Stark, dass selbst Familien mit einem Gehalt von € 3.000.-, auf den Urlaub verzichten müssen und ein neues ökonomisch/ökologisches Auto auf keinen Fall gekauft werden kann. Politiker sprechen von einer innerdeutschen Konsumflaute. Diese ist von den gleichen Politikern aber injiziert durch die schwindende Kaufkraft.

Selbst, die in vielen Fällen zum Arbeitsplatzvernichter avisierte Unternehmensberatung Mc Kinsey, weist in einer Studie darauf hin, dass bis 2020 weniger als 50% der Bevölkerung noch ein Einkommen auf Durchschnittsniveau haben werden! Das wären zehn Millionen Menschen weniger als noch Anfang der 90er Jahre. Verantwortlich, so McKinsey sei das geringe Wirtschaftswachstum in Deutschland.

Zur Mittelschicht zählen die Experten jene Bürger, die 70 bis 150 Prozent des Durchschnittseinkommens verdienen. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen lag 2006 den Berechnungen von McKinsey zufolge bei rund 25.000 Euro im Jahr. Nach bereits Anfang des Jahres veröffentlichten Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sank der Anteil der Mittelschicht an der Bevölkerung zwischen den Jahren 2000 und 2006 drastisch von 62 auf 54 Prozent, entsprechend einem Rückgang von 49 auf 44 Millionen Menschen.

DIE LOHNSTEUER UND EINKOMMEN

Ein Viertel der deutschen Steuerpflichtigen zahlt rund 80 Prozent der Einkommensteuer. Und die Hälfte aller Zahler trägt lediglich vier Prozent zum Steueraufkommen bei. Insgesamt nahm der Staat mit dieser Steuer 180,8 Milliarden Euro ein.

10,1 Millionen oder 28,8 Prozent erzielten sogar Gesamteinkünfte von maximal 10.000 Euro. Diese waren zum größten Teil steuerfrei.

26,8 Prozent der Steuerpflichtigen erzielten im Jahr 2004 Einkünfte (leider gibt es noch keine neueren Zahlen) von mindestens 37.500 Euro. Diese Gruppe zahlte 79,6 Prozent der Lohn- und Einkommensteuer in Deutschland.

Die Hälfte der gesamten Einkommensteuer wiederum zahlten gut acht Prozent aller Einkommensteuerpflichtigen, sie nahmen im Jahresverlauf mehr als 66.200 Euro ein.

Rund 17,5 Millionen Bürger hatten Einkünfte von weniger als 23.000 Euro und trugen somit nur rund vier Prozent zur gesamten Einkommensteuer des Jahres bei.

Unter den Spitzenverdienern des Jahres 2004 waren immerhin 9688 Euro-Millionäre mit Durchschnittseinkünften von 2,7 Millionen Euro. Sie stellten 0,03 Prozent aller Steuerpflichtigen. Von ihnen zahlte jeder im Durchschnitt 968.000 Euro Einkommensteuer.

3 Kommentare »

  1. […] Der Exodus des Mittelstandes […]

    Pingback von GESELLSCHAFT UND FINANZEN - Die Neiddebatte « Grundgesetz Weblog | Juli 19, 2008 | Antwort

  2. Nur ein sofortiges umdenken in der Steuer und Abgabenpolitik kann dies ändern.

    Kommentar von WM2000 | August 25, 2008 | Antwort

  3. […] Lesen Sie dazu den Artikel: Der Exodus des Mittelstandes. […]

    Pingback von Einkommensverteilung in Deutschland « Grundgesetz Weblog | November 20, 2008 | Antwort


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