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Bürgergeld – Grundeinkommen

Hier wollen wir die verschiedenen Grundlagen, Programme und Einschätzungen zum Thema Bürgergeld / Grundeinkommen auzeigen.

Grundeinkommen und Gesundheit

Video: Grundeinkommen-Basisargumente

Video: Was Menschen tun, wenn sie nicht müssen

Video: Strassenumfrage zum Grundeinkommen – Bern, Zürich, Basel

5 Kommentare »

  1. Das Führ und Wieder des Grundeinkommens ist groß. Deshalb bedarf es über so eine systementscheidende Maßnahme eine breite Debatte und Aufklärung in alle Richtungen.

    Kommentar von WM2000 | September 26, 2008 | Antwort

  2. […] Das Grundeinkommen / Bürgergeld […]

    Pingback von Einkommensverteilung in Deutschland « Grundgesetz Weblog | November 20, 2008 | Antwort

  3. Mein Beitrag zum Grundeinkommen.

    Im April des Jahres erhielten ca. 7,5 Mio. erwerbsfähige Menschen Lohnersastzleistungen. Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte für den gleichen Zeitraum die Zahl der offenen Stellen. Nach dem nächsten Satz komme ich auf diese Zahl zu sprechen. Folgt man den Ausführungen liberaler und sozialdemokratischer Politiker, denen nach ja jeder Arbeit findet der nun wirklich will, müsste die Zahl der offenen Stellen, auch wenn das polemisch klingen mag, ja deutlich höher sein als die Zahl der Erwerbslosen. Ist sie aber nicht! Oh, wie erstaunlich! Wenn man die Arbeitslosenzahl um die Zahl der offenen Stellen bereinigt, so bleiben immer noch ca. 6,4 -6,5 Mio Erwerbslose übrig. Unterstellt man jetzt noch böswillig, das in dieser Zahl noch 50% arbeitslos gemeldeter Zweitverdiener verborgen sind, also ein Personenkreis bei dem das Familieneinkommen durch Wegfall des Zweitverdienstes nicht oder nur gering bedroht ist, so verblieben immer noch 3 Mio Erwerbslose übrig. Die Politik sollte langsam erkennen, und das ist mit wenigen Klicks auf die Seiten des statistischen Bundesamtes möglich, daß die Zeiten der -Arbeit für alle- endgültig vorbei sind. Die Forderung, ein Konzept zu entwickeln das es den Bürgerinnen und Bürgern ein soziales Leben ermöglicht, deren Arbeitskraft nun tatsächlich nicht mehr nachgefragt wird, ist dringlicher denn je. Soziale Gerechtigkeit ist in diesem unserem Lande zu einer Phrase dergradiert, die gerne von Politikern genutzt wird um das dumme Volk, den Urnenpöbel (Georg Schramm) rechtzeitig zur Stimmabgabe zu bewegen. Soziale Gerechtigkeit ist eine Phrase, die postuliert von Politikern, die nichts anderes im Sinn haben wie Machtergreifung und Machterhalt (siehe Wahl in NRW, Frau Kraft-Ich will Ministerpräsidentin werden- wo bleibt eigendlich da das Wohl des Volkes?)dem Volke eine Sicherheit vorgaukel soll die es nicht gibt. Das auskömmliche Leben einer durchschnittlichen Arbeiterfamilie ist bei Arbeitslosigkeit des Haupternährers definitiv und nachhaltig bedroht. Chancen auf Weiterbeschäftigung sind quasi gleich null! In einem Land in dem das Kapial der Spekulanten regiert, haben sozial schwache Menschen halt nichts mehr verloren. Die Menschen, die auf Kosten Ihrer Mitarbeiter zu Milliardären geworden sind, haben es schon immer verstanden sich der sozialen Verantwortung zu entziehen denn, die kostet Geld! Beiträge zu allgemeinen Pflichversicherungen sind ja auch nur bis zu einer Einkommenshöchstgrenze zu entrichten. Es ist an der Zeit den 10% der Bevölkerung denen 75% des Privatvermögen gehören klarzumachen, dass auch sie sich der sozialen Verantwortung zu stellen haben. Das hat nichts mit Sozialismus zu tun! Es ist ein Beitrag zur langfristigen Aufrechterhaltung unserer Gesellschaftsform! Ein numerisch fixiertes Grundeinkommen ist allerdings wenig hilfreich. Jeder halbwegs kaufmännisch gebildete Mensch wird sofort erkennen, dass dieses Grundeinkommen über den Markt wieder abgeschöpft wird. Eine Bindung an die Preisentwicklung der Nahrungsmittel, der Energiekosten und der Kosten für Wohnen wäre geboten. Ist das wirklich durchsetztbar? Leider glaube ich nicht daran, denn die Lobby der Industrie und der Kapitalkräftigen ist zu mächtig. In Wirklichkeit gleicht unser Bundestag der Augsburger Puppenkiste, man sieht nur die Fäden nicht durch die unsere Volklstreter (Schreibweise ist beabsichtigt) gesteuert werden. Die einzige Partei, die sich für den sozialen Ausgleich einsetzten, ist die Partei, die von allen als nicht demokratisch eingeschätzt wird. Warum ist das wohl so? Weil sie aus den neuen Bundesländern sind? Oder vielleicht doch weil sie den Pfeffersäcken ans Eingemachte wollen!?

    Gerd Henseler, Düren 24.05.2010

    Kommentar von Gerd Henseler | Mai 25, 2010 | Antwort

  4. Mein Beitrag zu Herrn BoehningsAusführungen

    Die Ansicht, das es sich bei einem garantierten Grundeinkommen um eine Stillhalte, bzw. Zuhausebleibprämie handele wäre richtig und somit auch abzulehnen, wenn wir in einer Zeit der Vollbeschäftigung lebten. Anhand der Zahlen, die, die Bundesanstalt für Arbeit veröffentlicht, kann man aber ganz klar sehen, das dies nicht der Fall ist. Eine Gesellschaft die fast, bereinigt um die Zahl der freien Stellen, ca. 6,5 Mio. Erwerbslose miternähren muss, muss ein Konzept entwickeln, nach dem auch diese Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Gesellschaftliche Teilhabe definiert sich aber nach meinem Verständnis, nicht alleine durch Wohnen und Essen. Gesellschaftliche Teilhabe bedeutet auch, das sich diese Menschen einen Kino oder Theaterbesuch LEISTEN können müssen. Es bedeutet auch, dass deren Kinder an zuzahlungspflichtigen Schulausflügen teilnehmen können müssen, ohne das die Eltern einen wahren Behördenmaraton aufsich nehmen müsse.
    Teilhabe ist halt doch etwas mehr als das sehr mangelhafte stillen von Existenzminimas, wie dies z.B. durch die Hartz Regelungen der Fall ist. Das Kernproblem ist tatsächlich das Schaffen von sozialverträglichen Arbeitsplätzen, die ein Einkommen sichern, dass nicht durch Ersatzleistungen aufgestockt werden muß. Die Politik sollte erkennen, dass sie mit allen in der Vergangenheit ergriffenen Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung versagt hat. Egal welche Frabkombination regiert oder regiert hat. Allein daraus lässt sich eines ablesen. Es ist keine Arbeit für alle vorhanden! Die Arbeitszeitverkürtzung wurde uns mit dem Argument verkauft, dass sie weiter Arbeitsplätze schaffe. Dies ist nicht geschehen. Am Ende ist es doch so, dass der Arbeiter die Kosten und Risken trugt und die Konzerne Ihre Gewinne Maximieren konnten. Das kann in einem Land in dem die soziale Marktwirtschaft, wenn auch blos noch rudimentär, zur Wirtschaftsform erklärt wurde (Godesberger Programm) nicht gewollt sein!

    Kommentar von Gerd Henseler | Mai 27, 2010 | Antwort

  5. „Sozial“ ist das Problem. Die Natur bzw. Evolution ist im wesentlichen nicht sozial und damit sehr erfolgreich gewesen. Früher oder später wird sich diese ganz wir-sind-sozial-Einstellung ohnehin auflösen, weil einfach zu viele Menschen um diegleichen Ressourcen kämpfen werden. Sogesehen – wäre es vielleicht jetzt bereits „sozial“ assozial zu sein und nicht alle durchzufüttern und sich fortpflanzen zu lassen. Aber ist schon eine schöne Ideologie, dass wir uns alle Lieb haben sollen und können und dies auf Dauer funktioneren kann

    Kommentar von Kapitalis | November 22, 2011 | Antwort


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