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Hundeproblem im Riemer Park

Ein langer Streit um die Hunde im Riemer Park mit einer neuen Lösung?

Selbst das Hauptschild gibt nur verwirrende Hinweise

Selbst das Hauptschild gibt nur verwirrende Hinweise

Freilaufende Hunde und Hinterlassenschaften der Selben regen viele der Besucher des Parks so auf, dass dieses Thema schon oft im Bezirksauschuss zum Vortrag kam. Doch Lösungsvorschläge gibt es.

Anläufe von Hunden auf Menschen, wie eine Mutter, die in den Riemer Park spazieren ging schilderte (Information hier), wie weitere Vorfälle, wie die Hinterlassenschaften auf Gehwegen und in gekennzeichneten Bereichen.

Hunderte Boller und keiner blickt durch

Hunderte Boller und keiner blickt durch

Feststellungen der Fakten

Die Menschen die eine berechtigte Angst vor Hunden haben, können sich nicht nur von Hunden gestört-, sondern sich auch bedroht fühlen.

Der Hundekot auf Gehwegen oder Liegewiesen, wie in Pflanzen-Arrangementen die von Spaziergängern betreten werden ist nicht Hinzunehmen. Selbst für Hundebesitzer ist der Slalom ansträngend und kaum vermeidbar wen man gerade die Blumen näher betrachtet.

Für die Hinterlassenschaften sind, an den größeren Eingängen im Park, Beutelständer aufgestellt.

Die Grünanlagensatzung belegt: >Das Freilaufenlassen  bzw. das Mitführen von Hunden auf Kinderspielplätzen, Spiel- und Liegewiesen, in Zieranlagen, Biotopen oder im Westpark, außer auf den Wegen in diesen Bereichen, wenn die Hunde an der kurzen Leine geführt werden<

Die Beschilderung ist gelinde gesagt ein Schildbürgerstreich! Das fängt vom Hauptschild an, auf dem mehr oder weniger Undurchsichtig im Bürokratendeutsch gefasste Hinweise milchigster Art stehenxxxBild und wird mit den „wild“ aufgestellten grünen Bollern mit einer undurchsichtigen Strich durch den Hund auf grünen Grund gekrönt. Wo Hunde frei, kurz angeleint, oder den Bereich des nicht Betretens ist nicht Gesetzeskonform gelöst. Alle anderen Wege und Wiesen im Riemer Park sind für Hunde freigegeben, eine eigene Hundewiese gibt es nicht. Größere Hundeprobleme im Riemer Park sind dem Baureferat nicht bekannt, gefährliche Zusammenstöße habe es nicht gegeben.

Nach den Angaben des zuständigen Gartenbaudirektors seien die Verhältnisse in Riem nicht anders als in anderen Münchner Parks.

DIE LÖSUNGEN
Kottüten werden nicht von allen Hundebesitzern benutz

Kottüten werden nicht von allen Hundebesitzern benutz

Eine Überarbeitung der Schilder, wie der Aufstellorte der Hinweise sollten neu geplant und vereinfacht werden. Eine eindeutige Leinenpflicht, wie ein Bereich der für Hunde freigegeben ist, ist dabei die einfachste Lösung. Die reine Wiesenseite im Westen wird freigegeben, auf der Seeseite wird der Leinenzwang ausgewiesen. Bei Zuwiderhandlung soll die Anlagenaufsicht – die allerdings stadtweit unterwegs ist – Bußgelder aussprechen. Der Sicherheitsdienst am Badesee sollte ergänzend tätig werden. Auch wenn der Hundekot nicht vom Herrchen aufgesammelt wird.

DIE DISKUSSION AM 1. OKTOBER

Die Diskussionsrunde im Kulturzentrum Messestadt am 01. Oktober, stellte die Standpunkte der Hundebesitzer und der Parkbesucher ohne Hund, nochmals heraus. Da sich nur Ansätze zu einer Lösung finden betone ich die oben wiedergegebenen Lösungen über die sich der Bezirksausschuss aufnehmen sollte. Probleme kann man natürlich auch Aussitzen, bis tatsächlich jemand Schaden nimmt.

Ein sicherlich gutes Argument Pro Hunde ist die Feststellung, dass die Kinder (und nicht nur diese) den Umgang mit den Tieren und dazu gehören nun mal auch die Hunde, verlernt haben. Beide Seiten sollten sich ein Chance einräumen sich besser kennen zu lernen.

Unsere Hunde sind winzig und wiegen knapp 2 kg. Trotzdem laufen Menschen davon, wenn sich die Hunde ohne Leine frei bewegen und Jogger oder laufende Kinder anbellen. Eine Joggerin sprang sogar auf eine Bank und hat sich kaum beruhigen können. Ein anderer Walker währte mit den Stecken die Hunde ab und traf einen davon. Kinder laufen schreiend davon und die Hunde bellend hinterher. Das bei Hunden die von der Schnauzengröße gar nicht fähig sind zu beißen. Das ganze hat daher eher mit einer Phobie zu tun. Um diesen Phobien vorzubeugen und diese zu begrenzen ist der Vorschlag sich dieser „Gefahr“ zu stellen sicherlich der Beste, die Naturfremde der Menschen abzuschaffen.

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3 Kommentare »

  1. Und was ist mit den vielen freilaufenden Katzen die in die Sandkästen der Spielplätze ihr Geschäft reinmachen, die sieht man nicht weil sie von den Katzen mit Sand bedeckt werden.
    Dies habe ich schon oft gesehen, und darin sollen unsere Kinder spielen wo all der Katzenkot drin ist, darüber redet keiner.

    Kommentar von Rosenquarz | September 8, 2008 | Antworten

  2. Ich habe gevotet, daß Platz für alle da ist. D. h. aber auch für mich, dass „Gassigeher-Kolonnen“ mit 6 oder mehr Hunden auf Wegen, die von radfahrenden Kindern mit Eltern (keine Raser!), Joggern usw. genutzt werden, gerne auch ihre Hunde an ihre Seite nehmen oder auf die angrenzende Wiese (1000m²?)führen können. Es ist Platz für alle da! Beschimpfen lassen von alten Frauen, die außer zu Hunden und Hundebesitzern keinen weiteren sozialen Kontakt pflegen, muß man sich weder als Erwachsener und schon gar nicht als Kind!

    Kommentar von Anonym | Juni 14, 2009 | Antworten

  3. Betr. Hundebad in Riemersee

    Im Sommer benötigt jeder Hund Wasser.
    Also bitte einen klitzekleinen legalen Zugang zum See schaffen, damit Hund sich an der kurzen Leine hineinlegen kann, und saufen darf.
    PS: Hunde schwitzen nicht, und verbringen daher weniger Dreck in das Badewasser, als ein Mensch, der nach einem sonnenbad ungeduscht in das Wasser steigt.

    Danke, A.Wolf

    Kommentar von Armin Wolf | September 10, 2009 | Antworten


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