Gewalt an Lehrer-Wirth-Schule?
Das war für mich die Frage, als öfters Internetnutzer, durch die Suchbegriffe „Gewalt“ und „Lehrer Wirth Schule“, auf unsere Seite kamen, da wir einen Bericht über die Restauration der Schule veröffentlichten. Gewalt an der Schule, dachten wir uns und fragten den Leser in einem Artikel ob es gravierende Vorkommnisse an der Schule gibt.
Sicherlich wäre eine genauere Recherche von mir notwendig gewesen, doch kam es bis gestern noch zu keinem Gespräch mit den Lehrern. Bisher musste ich mich auf die Aussagen der wenigen Schüler und Eltern die ich danach befragt habe, verlassen. Denn diese konnten zwar von Streit berichten wie auch von Handgreiflichkeiten, doch direkte Gewalt konnte keiner der Befragten bestätigen.
Beim überaus offenen Gespräch mit dem stellvertretenden Direktor der Lehrer-Wirth-Schule konnte mir dieser nur von länger zurückliegenden Gewaltproblemen berichten, die sich aber meist aufklärend als Mobbing oder schulübergreifende Feindseligkeiten herausstellten, die bekannte Schüler provozierten. Trotz der Vielfalt der Kulturen (hier Wohnen 110 verschiedene Nationen dicht nebeneinander) konnte man auch keine Gewalt zwischen den ethnischen Gruppen finden.
Vertrauen zum Lehrer und andere Prävention
Das sehr junge Lehrergremium, zu denen die Schüler ein gutes bis hohes Vertrauen entwickelt haben, die drei Sozialpädagogen, die den Lehrern zu Seite stehen und vor allem präventive Maßnahmen lassen die Gewalt nicht zu.
Um Streitigkeiten nicht zur Gewalt ausufern zu lassen und den Druck auf die Schüler zu nehmen, arbeiten die Sozialarbeiter, das „Refugium“ und die Abteilung „Zammgrauft“ der Polizei München zusammen, wie das von den Schülern geführte Streitschlichtergremium der Nötigung vorbeugt.
Die Schüler, der auch zu meiner Zeit (erster Jahrgang -1955- der die neunte Klasse besuchte) kritischen Klasse Neun, wird in einem anderen Hauptfaktor gegen Frust und Perspektivlosigkeit unterstützt. Ein Jobmentor engagiert sich für das Weiterkommen der Schüler um eine Ausbildungsstelle zu bekommen.
Kleine Klassen
Selbst das so viel gescholtene bayerische Kultusministerium hat seit diesem Schuljahr eine Regelung eingeführt, die nicht nur an der Lehrer-Wirth-Schule Früchte positivs beitragen wird. Seit dem neuem Schuljahr ist die Regelung in Kraft, dass Klassen mit mehr als 50% Migrantenanteil geteilt wurden. Das bedeutet in den Klassen der Lehrer-Wirth-Schule, dass die Schülerzahl jetzt im Durchschnitt bei 20 liegt! Dies bedeutete natürlich auch mehr Lehrer für die Schüler!
Alles in allem habe ich nach den klärenden Worten keine Befürchtung mehr wenn mein Enkel auf diese Schule gehen darf.
Schüler, Eltern, Lehrer
Bis dahin vergeht noch Zeit in der sich das Zusammenwachsen der Schule und Eltern auch zu intensivieren, dass noch besonders stark bei moslemischen Familien fehlt. Der kulturelle Hintergrund, dass die Lehrer in dieser Kultur die Erziehung übernehmen ist noch stark geprägt. Sicherlich haben auch deutsche Eltern inzwischen Probleme die Erziehung zu unterstützen, da es inzwischen zum Normfall gehört, dass beide Elternteile arbeiten gehen. Doch das Ganztagsangebot der Grund- und Hauptschule erfüllt alle Voraussetzung dafür. Alleine gelassen, trägt die Betreuung der Kinder in der Schule nicht auf Dauer. Nur eine Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Eltern, kann die kleine Gewalt wie das „übliche“ Mobbing und harmlose Raufereien auf ein Minimum reduzieren oder Missverständnisse die auch zur Gewalt führen kann, vermeiden.
Die Internetauftritte der Grundschule und Hauptschule
Offene Veranstaltungen der Lehrer-Wirth-Schule finden Sie auch im Messestadt Terminkalender.
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